🏁 COTA: Nachtschicht in Texas – zwischen Maulwurf-Manövern und Tracklimits!
3. Rennen der Lost in Pace Community | SILBER-Klasse | 90 Minuten | 2 Pflichtstopps

MoH Presseteam am 12.10.2026 um 16:39

COTA, 08. Oktober 2026 – Beim dritten Rennen der Lost in Pace Community ging es für die SILBER-Klasse auf den Circuit of the Americas in Texas. Diesmal standen 90 Minuten Rennaction und zwei Pflichtstopps auf dem Programm. Als wäre die anspruchsvolle Strecke nicht schon Herausforderung genug, endete das Rennen bei völliger Dunkelheit. Besonders die empfindlichen Tracklimits in den Esses wurden damit zur tückischen Angelegenheit. 
Doch bevor wir uns dem texanischen Nachtprogramm widmen, gibt es noch einen Nachtrag aus Misano. 
Nachtrag aus Misano: Der grüne Tisch entscheidet! 
Herbert PUTZ verlor nachträglich seinen zunächst erreichten zweiten Platz und wurde von der Rennkommission auf P4 zurückgestuft. Auch Jens JÄCKLE, der ursprüngliche Rennsieger, wurde wegen eines Vergehens in Runde 1 gegen PUTZ bestraft. 
Der überraschende Nutznießer dieser Entscheidung war Heiko SANDERS, der nachträglich den Rennsieg erbte. Kurios, aber so ist Rennsport eben. 
Die Rennkommission hat entschieden. Punkt!

Rennen: Die Tracklimits schlagen zu! 
Der Start verlief zunächst erfreulich problemlos. Erst am Ende der langen Geraden kam es zu einigen Berührungen, bei denen SANDERS und JÄCKLE Positionen verloren. CHEECH nutzte die Gelegenheit und übernahm die Führung. 
Doch nach dem ersten Stint kam für den BMW-Piloten die bittere Überraschung: Eine Drive-Through-Strafe wegen Tracklimits! 
Damit war der Traum vom möglichen Rennsieg praktisch dahin. CHEECH fiel zurück und musste sich am Ende mit P5 zufriedengeben. 
Die Konkurrenz profitierte: JÄCKLE übernahm die Führung, während LESCHENKO auf P2 vorrückte.

  PUTZ auf Abwegen: Ein Maulwurf sucht die Ideallinie 
Während LESCHENKO vorne um die Positionen kämpfte, erlebte unser Teamchef Herbert PUTZ in den Esses seine ganz persönliche Orientierungsphase. 
Was auf dem Papier nach einer schnellen, flüssigen Kurvenkombination aussieht, entwickelte sich zeitweise zu einer Art unterirdischer Erkundungsfahrt. PUTZ bewegte sich durch die Esses, als hätte sich ein verirrter Maulwurf auf die Rennstrecke verirrt. 
Die zunehmende Dunkelheit machte die Suche nach der Ideallinie nicht unbedingt einfacher. Immerhin kämpfte sich unser Chefpilot zurück und konnte den Abstand auf den vor ihm fahrenden Ford Mustang verringern. 
Anton LESCHENKO hingegen schloss in der Schlussphase noch einmal auf den Ford Mustang auf. Am Ende fehlten ihm gerade einmal 0,5 Sekunden auf Position zwei. 
Für LESCHENKO war es dennoch ein hervorragendes Ergebnis: P2 und damit sein bisher bestes Saisonresultat! 

Podium für PUTZ, P4 für SANDERS 
Herbert PUTZ konnte seinen Rückstand in der Schlussphase nicht mehr verringern und beendete das Rennen auf dem dritten Platz. Damit sicherte sich unser Teamchef den letzten Platz auf dem Podium. 
Mit der Platzierung konnte er durchaus zufrieden sein. Seine eigene Leistung sah er allerdings kritischer, wie er später im Interview zu Protokoll gab. 
Für Heiko SANDERS verlief der Abend ebenfalls nicht ganz nach Wunsch. Nach dem dritten Platz im Qualifying brachte er seinen Ferrari als Vierter ins Ziel. 
Damit landeten beide Metal-of-Honor-Piloten in den Top vier. Das klingt zunächst ordentlich, doch die Zufriedenheit hielt sich in Grenzen. 

Ferrari-Setup: Da war wohl der Wurm drin!
  Bei den beiden Metal-of-Honor-Ferraris schien an diesem Abend nicht alles optimal zu funktionieren. Trotz guter Ausgangspositionen wollten die Fahrzeuge offenbar nicht so reagieren, wie es sich die Piloten vorgestellt hatten. 
Ob es an der Abstimmung, den schwierigen Sichtverhältnissen oder schlicht an einem gebrauchten Rennabend lag, wird die weitere Analyse zeigen. 
Immerhin gab es ein Podium für PUTZ und einen vierten Platz für SANDERS. Trotzdem dürfte die Ferrari-Abteilung bis zum nächsten Rennen noch einige Hausaufgaben zu erledigen haben. 

Ausblick: Auf nach Paul Ricard!
  Das dritte Rennen der Lost in Pace Community bot alles, was das Simracing-Herz begehrt: eine überraschende Poleposition, Positionskämpfe, eine bittere Strafe und ein Finale bei völliger Dunkelheit. 
Anton LESCHENKO feierte sein bisher bestes Saisonergebnis, 
Herbert PUTZ nahm ein weiteres Podium mit, und Heiko SANDERS musste sich diesmal mit dem undankbaren P4 begnügen. Bei CHEECH dürfte die Tracklimits-Strafe noch für Gesprächsstoff sorgen. 
Für Metal of Honor Engineering heißt es nun: analysieren, am Setup arbeiten und beim nächsten Rennen wieder angreifen! 
Der nächste Halt ist der Circuit Paul Ricard. Ob unsere Ferraris dort wieder zu alter Stärke finden und unser Teamchef die Maulwurf-Ausbildung endgültig beendet, wird sich zeigen. 

Bleiben Sie uns wohlgesonnen! 
In diesem Sinne:
Keep on Racing!
 🏎️ Euer Reiseesel BRATISLAVA    

Lauf in MISANO – Wenn der Chef zum Opfer wird Donnerstag, 24. September 2026 – MISANO

MoH Presseteam am 29.09.2026 um 16:52

Nach dem erfolgreichen Einstand in KYALAMI ging es für Metal of Honor Engineering zum zweiten Lauf der Lost in Pace Community. 
Diesmal standen 75 Minuten Rennsport auf dem Programm – und bei rund 33 Grad Streckentemperatur durfte man sich schon vor dem Start die Frage stellen, was zuerst schmilzt: Die Reifen, die Fahrer oder die Nerven? Und eines war bereits vor dem Start klar: Nach dem Sieg in Kyalami, in der SILBER-Klasse wollte Herbert PUTZ natürlich nachlegen. Dass daraus am Ende eine ziemlich kuriose Angelegenheit werden sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen.


QUALIFYING – 7 TAUSENDSTEL. SIEBEN!
Das Qualifying war wieder einmal nichts für schwache Nerven. Unser Chef Herbert PUTZ zauberte eine Runde auf den Asphalt, die hauchdünner kaum hätte sein können. Pole Position! Und der Abstand zum Zweitplatzierten? Gerade einmal:  0,007 Sekunden!

Sieben verdammte Tausendstel trennten PUTZ von Jens JÄCKLE, der nach seinem starken zweiten Platz in Kyalami erneut ganz vorne mitmischte. Dahinter, weitere 0,025 Sekunden zurück: Falk MORITZ. Der „Pechvogel“ aus Kyalami war also wieder da. Hoffentlich diesmal mit funktionierender Internetleitung. Auf P4 ging Jason LENZ ins Rennen, während sich Heiko SANDERS mit P5 begnügen musste. Und auch das war bemerkenswert: Zwischen Pole und P5 lagen gerade einmal 0,250 Sekunden! Das versprach ein enges Rennen. Sehr eng. Vielleicht sogar zu eng.


 DER START – BIS KURVE 4 ALLES GUT
Der Start verlief zunächst vollkommen problemlos. T1? Alles gut. T2? Alles gut. T3? Ebenfalls alles gut. Man hätte fast glauben können, dass diesmal tatsächlich alle vorhatten, die erste Runde zu überleben. Dann kam T4. Und ausgerechnet Jens JÄCKLE, dessen Bremsen und Reifen zu diesem Zeitpunkt offenbar noch auf Betriebstemperatur warteten, verschätzte sich. Der Mustang berührte den Ferrari von PUTZ am Heck. Und unser Polesetter? Der drehte sich. Doch damit nicht genug. Der nachfolgende Verkehr hatte natürlich keine Zeit, über die Situation nachzudenken und half beim unfreiwilligen Dreher noch einmal kräftig mit. PUTZ wurde ein weiteres Mal getroffen. Das Rennen schien damit eigentlich schon gelaufen.

DER CHEF AUF ABWEGEN
Neben dem Zeitverlust gab es auch noch einen nicht unerheblichen Aero-Schaden. Der Ferrari sah also nicht nur angeschlagen aus – er fuhr sich vermutlich auch entsprechend. PUTZ konnte die Fahrt zwar fortsetzen, fiel aber von Pole auf P5 nach wenigen Kurven zurück. Das nennt man wohl einen etwas suboptimalen Start ins Rennen. Aber wer Herbert PUTZ kennt, weiß: Aufgeben steht nicht im Setup.

UND DANN: DER MORITZ-Fluch
Während PUTZ versuchte, sich wieder nach vorne zu arbeiten, passierte vorne etwas, das mittlerweile fast schon tragische Züge annimmt. Falk MORITZ führte das Rennen. Alles sah gut aus. Doch dann... Disconnect. Schon wieder. Nach Kyalami nun also auch in Misano. Der arme Kerl kann einem wirklich leidtun. Man muss sich langsam fragen, ob nicht irgendwo ein Router sitzt, der persönlich etwas gegen Falk MORITZ hat. Jedenfalls war damit die Führung plötzlich frei. Und wer stand nun ganz vorne? Richtig: Jens JÄCKLE

 JÄCKLE ZIEHT DAVON – ABER DIE RENNLEITUNG SCHLÄFT NICHT
JÄCKLE fuhr anschließend einem relativ ungefährdeten Sieg entgegen. Relativ. Denn da war ja noch diese kleine Angelegenheit aus Runde 1. Der Kontakt mit Herbert PUTZ. Und deshalb durfte Jens trotz komfortabler Führung noch ein wenig zittern. Denn die Frage stand im Raum: Wird die Rennkommission den Vorfall noch untersuchen? Sollte JÄCKLE nachträglich für den Dreher von PUTZ belangt werden, könnte sich das Ergebnis noch einmal verändern. Jens konnte zwar auf der Strecke Gas geben... 
...musste aber nun hoffen, dass die Rennkommission nicht ebenfalls Gas gibt.


METAL OF HONOR AUF DER JAGD
Während JÄCKLE vorne seine Runden abspulte, ging dahinter ordentlich die Post ab. Heiko SANDERS hatte vom Startchaos profitiert und sich mittlerweile auf P2 vorgeschoben. PUTZ hingegen arbeitete sich ebenfalls wieder nach vorne. Nach dem frühen Rückschlag stand plötzlich Tobi CHEECH zwischen unserem Teamchef und seinem Teamkollegen. PUTZ setzte sich durch und konnte anschließend immer weiter auf SANDERS aufschließen. Doch dann kam das nächste Hindernis: MARIO HOFFMANN. 
Der PLATIN-Fahrer war zwar eigentlich eine Klasse höher unterwegs, hatte aber offenbar gerade keine Lust, die zu diesem Zeitpunkt schnelleren SILBER-Fahrer vorbeizulassen. SANDERS hing damit hinter HOFFMANN fest. Damit entwickelte sich über mehrere Runden ein durchaus interessantes Fernduell zwischen unseren beiden Ferraris. Wer würde zuerst vorbeikommen? Wer würde mehr Zeit verlieren? Und wer würde am Ende wen überholen?

DAS PLATIN-PROBLEM LÖSTE SICH – PER DT
Der ständige Druck von hinten, hinterließ seine eigene Duftnote für den PLATIN-Piloten. Hoffmann kassierte eine DT. In Fachkreisen auch „Damentoilette“ genannt. Und plötzlich war die Rennstrecke wieder frei. Wobei PUTZ und SANDERS zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon die Plätze getauscht hatten. Der Teamchef war also inzwischen vor seinem eigenen Teamkollegen unterwegs. Das interne Duell war damit entschieden. Zumindest vorerst.

DIE LETZTEN RUNDEN – GRUPPENFOTO AUF DER ZIELGERADEN
An der Spitze hatte sich JÄCKLE mittlerweile einen respektablen Vorsprung herausgefahren. Rund 14 Sekunden lagen zwischen dem Führenden und unseren beiden Ferraris. Dahinter rückten PUTZ und SANDERS allerdings wieder eng zusammen. So eng, dass man sich am Ende beinahe entschied, gemeinsam ins Ziel zu fahren. Warum auch nicht? Wenn man schon nicht gemeinsam gewinnt, kann man wenigstens gemeinsam über die Ziellinie fahren. Gruppenfoto inklusive.

ZIELFLAGGE – SILBERNES DOPPELPODIUM
Nach 75 Minuten war es geschafft. Jens JÄCKLE überquerte als Erster die Ziellinie. 
Dahinter: P2 – Herbert PUTZ
P3 – Heiko SANDERS 
Damit erneut ein Doppelpodium für Metal of Honor Engineering. SANDERS zeigte sich mit dem Ergebnis sichtlich zufrieden. PUTZ hingegen? Nun ja... Der Chef war nicht ganz so begeistert. Was nach einem Rennen, in dem man von der Pole Position bereits in Runde 1 auf P5 zurückfällt, einen Aero-Schaden kassiert und anschließend noch 14 Sekunden Rückstand auf den Sieger hat, durchaus nachvollziehbar ist. Aber keine Sorge: Der Frust dürfte sich bis zum nächsten Lauf wieder gelegt haben.


FAZIT – ES BLEIBT SPANNEND
Nach zwei Läufen ist klar: Die SILBER-Klasse in der Lost in Pace Community hat es ordentlich in sich. In Kyalami noch der Sieg für unseren Teamchef, diesmal ein Doppelpodium mit P2 und P3. Dazu ein Qualifying, bei dem sieben Tausendstel über die Pole entschieden. Ein Startunfall. Ein Disconnect. Ein möglicher Fall für die Rennkommission. Ein PLATIN-Fahrer mit DT. Und zwei Ferraris, die am Ende praktisch gemeinsam ins Ziel fahren. #
Also eigentlich ein ganz normaler Donnerstagabend bei Lost in Pace. Jetzt heißt es erstmal: 
Frust abbauen, Daten analysieren, Aero reparieren und hoffen, dass Falk MORITZ beim nächsten Rennen nicht wieder vom Internet getrennt wird. 
Denn in zwei Wochen geht es nach COTA. 
Und dort beginnt das Spiel wieder bei null. 

Es bleibt also spannend in der SILBER-Klasse! 
Bis dahin: 
 KEEP ON RACING! 
Euer Reiseesel BRATISLAVA 🫏🏁

Auftaktrennen in KYALAMI – Wenn die Salami zuschlägt
Donnerstag, 10. September 2026 – KYALAMI

MoH Presseteam am 14.09.2026 um 17:16

Neue Liga, neue Gegner, neue Klasseneinteilung – aber ein altes Problem: Wir wollen natürlich gewinnen. 😎 
Für Metal of Honor Engineering stand am 10.09.2026 das erste Rennen in der Lost in Pace Community auf dem Programm. Eine Liga, in der die Fahrer in drei Kategorien eingeteilt werden: PLATIN, SILBER und BRONZE. 

Unser Duo Heiko SANDERS und Herbert PUTZ wurde – offenbar nach eingehender Prüfung der Rennleitung – in die SILBER-Klasse gesteckt. 

Ob das jetzt eine sportliche Einschätzung oder einfach eine diplomatische Maßnahme war, lassen wir an dieser Stelle mal offen. Fest steht jedenfalls: Das Niveau in dieser Liga ist richtig hoch. 

Auch die Liga-Admins gehen die Sache äußerst ambitioniert an, stehen aber gleichzeitig mit Rat und Tat zur Seite. Und als wäre das noch nicht genug, gibt es wöchentlich einen Track-Guide mit Tom JUHR als Instruktor. 
Kurz gesagt: Hier wird nicht nur gefahren – hier wird sogar versucht, uns das Fahren beizubringen. 

Na dann. Viel Glück dabei. 😜

KYALAMI – 60 MINUTEN, EIN STOPP UND KEINE AUSREDEN   
Zum Auftakt ging es auf den südafrikanischen Kurs KYALAMI. Gefahren wurde 60 Minuten, inklusive eines Pflichtboxenstopps. Natürlich rückte unser bewährter Dienstwagen aus: FERRARI 296 GT3. Der rote Italiener sollte also wieder einmal beweisen, dass er nicht nur schön aussehen, sondern auch schnell fahren kann. 
Und das tat er. 

QUALIFYING – KNAPPER GEHT'S KAUM 
Das Qualifying entwickelte sich zu einer echten Millimeterangelegenheit. Heiko SANDERS legte in buchstäblich letzter Sekunde noch einmal nach und sicherte sich die POLE POSITION. 
Dahinter: P2 – Herbert PUTZ & P3 – JÄCKLE im Ford Mustang 

Die ersten drei also innerhalb eines Wimpernschlags. Oder anders gesagt: Die Silberklasse hatte offenbar vergessen, dass sie eigentlich Silberklasse heißt.   

DER START – ERSTAUNLICH ZIVILISIERT
  Der Start verlief überraschend sauber. Keine fliegenden Ferraris, keine querstehenden Mustangs und auch niemand, der schon in Kurve 1 versuchte, das Rennen für die nächsten 60 Minuten zu entscheiden. Die Reihenfolge blieb zunächst bestehen:
  SANDERS – PUTZ – JÄCKLE 
Alles bestens. Fast schon verdächtig.   

DER MUSTANG KOMMT 
Im ersten Renndrittel zeigte sich allerdings schnell, dass der Ford Mustang auf den Geraden ordentlich Dampf hatte. JÄCKLE nutzte den Topspeed-Vorteil gnadenlos aus und übernahm die Führung. Damit lautete die Reihenfolge zunächst: 
JÄCKLE P1 – SANDERS P2 – PUTZ P3. 
Kurz darauf rutschte PUTZ zwischenzeitlich auf P4 zurück. 
Doch dann nahm das Rennen eine für uns durchaus erfreuliche Wendung. MORITZ fiel aus, und SANDERS leistete sich einen kleinen Fahrfehler. PUTZ konnte davon profitieren und war wieder zurück im Kampf um die vorderen Plätze. Die drei späteren Podiumskandidaten lagen zu diesem Zeitpunkt innerhalb von gerade einmal 2,5 Sekunden. Und dann kam der entscheidende Moment: DER BOXENSTOPP.   

BOXENSTOPP – THE FAST & THE FURIOUS... ODER AUCH NICHT 
PUTZ und SANDERS bogen gleichzeitig an die Box ab. JÄCKLE folgte eine Runde später. Jetzt musste der Boxenstopp sitzen. Und genau hier zeigte sich wieder einmal, warum man Rennfahrer nicht unbeaufsichtigt mit einer Boxencrew allein lassen sollte. PUTZ und SANDERS kamen gut durch ihren Stopp. JÄCKLE hingegen ließ beim späteren Boxenbesuch wertvolle Zeit liegen. 
Das Ergebnis: PUTZ übernahm die Führung. Dahinter: SANDERS P2 – JÄCKLE P3. Die drei waren weiterhin eng beisammen – nur die Reihenfolge hatte sich komplett gedreht.   

DIE LETZTEN MINUTEN – UND DANN KAM DIE SALAMI 
Es sah bereits nach einem perfekten Auftakt für Metal of Honor aus. Drei Minuten vor Schluss.PUTZ souverän vorne. SANDERS auf P2. JÄCKLE direkt dahinter auf P3. 
Und dann... KYALAMI. Oder besser gesagt: DIE SALAMI VON KYALAMI. 
Diese berüchtigte, gnadenlos harte Streckenbegrenzung hatte offenbar noch eine Rechnung offen. Leidtragender: Heiko SANDERS.
  Eine kurze Unachtsamkeit, ein kleiner Kontakt – und plötzlich machte der Ferrari 296 GT3 etwas, das ein Ferrari eigentlich nur im Urlaub machen sollte: Er hob ab. Kurzzeitig sah es aus, als würde Heiko noch versuchen, den Ferrari für die nächste Runde zum Red Bull Air Race anzumelden. Immerhin: Heiko fing den Wagen wieder ab. Doch der kleine Ausflug in die südafrikanische Luftfahrt kostete ihn P2. JÄCKLE nahm das Geschenk natürlich dankend an und schob sich auf den zweiten Platz. 
Damit war die Reihenfolge kurz vor dem Ziel: PUTZ P1 – JÄCKLE P2 – SANDERS P3.   

ZIELFLAGGE – TEAMCHEF MACHT DEN DECKEL DRAUF 
Während sich hinter ihm noch ordentlich die Plätze verschoben hatten, brachte Herbert PUTZ den Ferrari souverän ins Ziel. RENNSIEG! Und der war durchaus verdient. Unser Teamchef lieferte ein äußerst konzentriertes und fehlerfreies Rennen ab und sicherte sich damit den ersten Sieg für Metal of Honor Engineering in der Lost in Pace Community. 
Und weil das noch nicht genug Grund zum Feiern ist: Unser Teamchef hatte gerade einmal fünf Tage zuvor seinen 50. Geburtstag gefeiert. Andere gönnen sich nach dem 50er vielleicht ein Wellnesswochenende. 
PUTZ fährt lieber ein 60-Minuten-Rennen, gewinnt die Silberklasse und lässt sich dabei von einem Mustang und einem Ferrari jagen. Jeder hat halt seine Art, älter zu werden.   

DAS FAZIT 
Ein äußerst gelungener Einstand in der Lost in Pace Community. Pole Position für SANDERS.
Rennsieg für PUTZ.
P2 für JÄCKLE.

P3 für SANDERS.
  Dazu ein extrem hohes Fahrerniveau, engagierte und hilfsbereite Admins und mit Tom JUHR sogar noch einen persönlichen Fahrlehrer für die wöchentliche Streckenbesichtigung. Was soll da noch schiefgehen? 
Nun ja... Die Boxencrew könnte vielleicht etwas schneller werden. Und Heiko sollte sich vielleicht merken: Die Salami von KYALAMI isst man besser nicht. Nach diesem gelungenen Auftakt geht es in zwei Wochen weiter nach MISANO. 

Bis dahin heißt es für uns: Daten analysieren, Reifen studieren, Boxencrew antreiben und die Salami in Kyalami vergessen. 

In diesem Sinne...  

KEEP ON RACING! 
Euer Reiseesel BRATISLAVA 🫏🏁  

Metal of Honor Engineering rast zum Vize-Meistertitel und SANDERS erhält PLATIN-Lizenz!

MoH Presseteam am 21.07.2026 um 14:16

Während sich bei der SRU derzeit ungefähr so viel bewegt wie ein geparkter GT3 ohne Motor und die LFMGT3Series mittlerweile eher den Charme eines verlassenen Industriegeländes versprüht, beschloss Metal of Honor Engineering, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Getreu dem Motto 'Wenn schon, denn schon!' ging das Team in der Königsklasse von LFM, der prestigeträchtigen PRIME SERIES, an den Start.   

Das Rezept war alles andere als gemütlich: 12 Rennen, 3 Streichresultate, Renndistanzen zwischen 60 und 90 Minuten, ein verpflichtender Boxenstopp innerhalb eines vorgegebenen Pit-Windows sowie Wetterkapriolen, die von strahlendem Sonnenschein bis hin zu Weltuntergangsstimmung alles boten. Kurz gesagt: nichts für schwache Nerven oder schlechte Internetverbindungen.   

Unsere beiden Dauerbrenner Herbert und Heiko ließen sich davon jedoch herzlich wenig beeindrucken. Mit konstant starken Leistungen fuhren sie in der Fahrerwertung auf die hervorragenden Plätze 13 (Herbert) und 15 (Heiko). Eine Leistung, auf die man durchaus stolz sein darf – schließlich tummeln sich in dieser Serie einige der schnellsten Simracer überhaupt. 

Doch der eigentliche Kracher wartete in der Teamwertung! 

Völlig überraschend, aber absolut verdient, schnappte sich Metal of Honor Engineering den sensationellen Vize-Meistertitel der LFM PRIME SERIES. Wer vor Saisonbeginn auf dieses Ergebnis gewettet hätte, dürfte jetzt vermutlich irgendwo auf einer sonnigen Insel Cocktails schlürfen. 

Als wäre das noch nicht genug, konnte sich Heiko auch noch die begehrte Platin-Lizenz sichern. Damit gehört er offiziell zum exklusiven Kreis der Fahrer, die nicht nur schnell sind, sondern dies auch schwarz auf weiß bestätigt bekommen haben. 

Herzliche Gratulation!

Natürlich bleibt man nicht auf den Lorbeeren sitzen. Auch in dieser Saison greifen Herbert und Heiko wieder in der LFM PRIME SERIES an und wollen den Erfolgsweg fortsetzen.

  Doch damit nicht genug: Zusätzlich möchte das Team auch in der Liga-Serie LOST in PACE an den Start gehen, deren Saison am 10.09.2026 beginnt. Dort wartet allerdings zunächst eine Qualifikation, denn gefahren wird in den drei Leistungsklassen PRO, SILVER und BRONZE. 

Für unsere beiden Rennfahrer dürfte diese Qualifikation vermutlich ungefähr so anspruchsvoll werden wie das Einparken auf einem leeren Supermarktparkplatz. Dennoch sollte man den Gegner niemals unterschätzen – schließlich passieren die größten Überraschungen meist dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. 

Wir wünschen Herbert, Heiko und dem gesamten Team Metal of Honor Engineering viel Erfolg für die neue Saison und das restliche Rennjahr. Mögen die Curbs gnädig, die Boxenstopps fehlerfrei und die Internetverbindung stabil bleiben. 

In diesem Sinne... 
Keep on racing! 
Euer Reiseesel BRATISLAVA

Saisonauftakt der DTM 2026: Kaiserwetter, 
Kitsch-Finale und ein stolpernder Stier

MoH Presseteam am 30.04.2026 um 18:29

Wenn die DTM ihre Motoren anwirft und das Ganze auch noch am Red Bull Ring passiert, dann weiß man: Das ist kein gewöhnliches Rennwochenende. Das ist ein Pflichttermin für Benzin im Blut – und für Herbert PUTZ sowieso.

Anreise mit Tradition (und leichter Kalender-Verwirrung) 

Seine bessere Hälfte, zugleich Webmasterin und Teamchef Herbert PUTZ, machten sich – wie mittlerweile fast schon ein Naturgesetz – wieder auf den Weg nach Spielberg in die wunderschöne Steiermark. Doch diesmal war irgendetwas anders. Kein spätsommerlicher September-Trip, sondern ein überraschender Mai-Ausflug. Der Kalender wurde offenbar einmal kräftig durchgeschüttelt – sehr zur Freude aller Sonnenanbeter. Kaiserwetter an beiden Renntagen. Spielberg zeigte sich von seiner Postkarten-Seite.

Rennen 1: Rot-weiß-rotes Märchen 

Der Samstag lieferte ein Finale, das fast zu schön war, um wahr zu sein:
- Sieg für Thomas Preining 
- Platz 2 für Lucas Auer 
- Platz 3 für Maro Engel 

Ein Doppelsieg für Österreich – auf heimischem Boden! Selbst eingefleischte Neutralisten mussten da kurz schlucken. 

Herbert PUTZ? Vermutlich irgendwo zwischen Gänsehaut und spontaner Nationalhymne.         

Rennen 2: Der Engel übernimmt 

Am Sonntag wurde dann die Rollenverteilung neu geschrieben: 
-  Maro ENGEL gewinnt      
- Marco Wittmann auf Platz 2    
- Lucas AUER erneut stark auf Platz 3 

Damit reist Maro ENGEL als Gesamtführender nach Zandvoort – und vermutlich mit ordentlich Rückenwind.

Abseits der Strecke: 50.000 Fans, Adrenalin und ein Simracing-Märchen 

Doch nicht nur auf der Strecke wurde geliefert. Rund 50.000 Fans pilgerten an den beiden Renntagen zum Ring – und bekamen einiges geboten. Ein besonderes Highlight: Acht knallharte Rennsimulatoren von RaceRoom, die eher an Fitnessgeräte für Masochisten erinnerten als an Spielzeug. Setup? Brachial. Lenkkräfte? Kategorie „Unterarm wie Popeye“. Jeder durfte ran – kostenlos. Doch am Ende zählte nur eines: die Top 8 des Tages qualifizierten sich für ein 10-minütiges Finalrennen. Und jetzt kommt der Teil, bei dem man kurz zweimal hinschaut: 
Herbert PUTZ. Im Finale. Kein Tippfehler.

Das Finale: Vom Außenseiter zum Podium 

Gut gelaunt und mit der Ruhe eines Mannes, der schon ganz andere Schlachten geschlagen hat, ging Herbert PUTZ ins Qualifying – und stellte die virtuelle Kiste mal eben auf P5. 
Der Start? Solide.
Dann Chaos in der Spitzengruppe – Kollision, Staub, virtuelle Tränen. 
Herbert PUTZ reagierte blitzschnell, setzte seinen BMW geschickt vorbei und plötzlich war er mittendrin statt nur dabei.

Trotz einer eher fragwürdigen Aktion eines überrundeten Fahrers (wir sagen mal diplomatisch: „sportlich ausbaufähig“) ließ er sich nicht beirren und brachte das Rennen auf P3 ins Ziel. Podium. Applaus. Und vermutlich ein innerliches „Na bitte!“.

Teamleistung: Wenn selbst die Statistik applaudiert 
Und als wäre das noch nicht genug: Seine Lady setzte mit P53 die schnellste Zeit aller Damen des Tages. 
Das nennt man wohl Teamarbeit auf höchstem Niveau. Oder, wie man im Fahrerlager sagt: „läuft bei euch“.

Fazit: Ein Wochenende für die Geschichtsbücher 

Neben großartigem Motorsport, strahlendem Wetter und überraschenden Wendungen gab’s auch noch Pokale, Emotionen und jede Menge Geschichten für später. 
Ein rundum gelungenes – wenn auch intensives – Wochenende geht zu Ende. Und irgendwo zwischen Gummiabrieb und Sonnenbrand steht fest:
Das war nicht einfach nur ein Saisonauftakt. Das war ein Statement.

Mal sehen, wie es nächstes Jahr läuft.
Bis dahin gilt: 
Keep on racing.
  Euer Reiseesel BRATISLAVA 🐴

- VOM GOLDJUNGEN ZUM PLATINBOSS – HERBERT PUTZ ESKALIERT AUF LFM -

MoH Presseteam am 01.04.2026 um 16:43

Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren – genauer gesagt am 30.03.2021 – betrat ein gewisser Herbert PUTZ die damals noch angenehm überschaubare Welt von LFM. Eine Plattform, auf der man sich entweder Respekt verdient… oder sehr schnell lernt, warum man ihn besser verdienen sollte.

Seit diesem historischen Moment (der vermutlich noch nicht als Feiertag anerkannt ist – unverständlich eigentlich) liefern sich unser Teamchef und sein treuer Mitstreiter Heiko SANDERS Woche für Woche feinste GT3-Scharmützel in der PRO SERIES. Dort, wo „Daily Race“ nicht etwa „locker ein bissl fahren“ bedeutet, sondern eher „täglich eine kleine Identitätskrise durchleben“.

     LFM glänzt bekanntlich mit einem hochprofessionellen Ranking- und Lizenzsystem. Vom ambitionierten Lenkradhalter bis hin zum Alien mit Bremsgefühl aus einem Paralleluniversum – hier trifft sich alles, was Rang und Namen hat. Und während sich die einen mühsam nach oben kämpfen, werden die anderen bei kleinsten Fehlern wieder elegant nach unten durchgereicht. Kurz gesagt: Es ist wie im echten Leben. Nur mit mehr Reifenverschleiß.    

Unser Herbert bewegte sich bislang souverän im sehr respektablen Bereich GOLD+ – also genau dort, wo man schon gut ist, aber noch nicht bei jeder Kurve Applaus bekommt.    

Doch dann kam der 31.03.2026.    

Mount Panorama. Bathurst. Oder wie Insider sagen: „DerBerg, der dir entweder Ruhm bringt oder dich emotional neu zusammensetzt.“    

Startplatz 4. Solide. Stabil. Aber eben nicht genug für den ganz großen Lizenz-Sprung. Was folgte, war ein Rennen, das man am besten mit „keine Fehler, keine Gnade, kein Mitleid mit der Konkurrenz“ beschreibt. Während andere Fahrer den Berg eher als Vorschlag verstanden, entwickelte Herbert eine fast schon unheimliche Konstanz.    

Am Ende: Platz 2.    

Und damit – Trommelwirbel, Konfettikanone und wahrscheinlich ein leicht überhitztes Lenkrad später – die wohlverdiente PLATINUM-Lizenz.    

Ein Meilenstein. Ein Ritterschlag. Oder, je nach Perspektive: der Beginn eines neuen Leidenswegs, denn ab jetzt fährt man nur noch gegen Leute, die das Wort „Fehler“ höchstens aus alten Geschichtsbüchern kennen.    

Jetzt gilt es natürlich, diese edle Lizenz auch zu verteidigen. Denn wir wissen alle: Der Weg nach oben ist hart – aber der Weg nach unten geht oft über Nacht und mit erstaunlicher Effizienz.    

Währenddessen befindet sich Teamkollege Heiko SANDERS aktuell im wohlverdienten Osterurlaub – vermutlich in einem geheimen Trainingslager zwischen Schokohasen und Sektorzeiten. Es fehlt nur noch ein Hauch, ein Wimpernschlag, ein sauberer Stint – dann könnte auch er in den erlesenen Kreis der Platinritter aufsteigen.    

Wir drücken fest die Daumen!   In diesem Sinne:

 Frohe Ostern, bleibt auf der Strecke – und wenn nicht, dann wenigstens schnell wieder drauf. 

Keep on Racing!
Euer Reiseesel BRATISLAVA 🐴

Wenn Frankreich hustet und China liefert – Die große Lenkrad-Revolution 2026

MoH Presseteam am 25.02.2026 um 17:48

Nach über zehn Jahren treuer Dienste im Hause PUTZ war es eigentlich eine Liebesgeschichte: THRUSTMASTER – verlässlich, robust, ein Fels in der virtuellen Brandung. Doch selbst die längste Beziehung braucht irgendwann… sagen wir… „technische Impulse“.   

Ende 2024 setzte Teamchef Herbert PUTZ auf Fortschritt und investierte in die angeblich revolutionäre Wheelbase T598 von THRUSTMASTER. Direct Drive! Axial verbauter Motor! Zukunft! Raumfahrt! Über ein Jahr lang verrichtete das gute Stück solide Arbeit – bis die Pedale plötzlich beschlossen, nur noch sporadisch am Rennen teilzunehmen. Verbindungsabbrüche. Funkstille. Digitaler Streik.

Wir berichteten bereits. Es folgten epische E-Mail-Duelle, Fotodokumentationen im CSI-Stil und Videobeweise, die vermutlich in Paris mittlerweile im Archiv „Simracing-Krisen 2025“ lagern. Schließlich wurde die Base nach Frankreich geschickt – und siehe da: Ersatz kam. Neue Wheelbase. Neues Pedalset. Kostenlos. Hoffnung keimte auf.   

Doch sie hielt exakt zehn Minuten.   

Nach einem kurzen Intermezzo verabschiedete sich die Lenkachse in den wohlverdienten Vorruhestand. Keine Lenkeingaben mehr. Nichts. Null. Als hätte man beschlossen, künftig nur noch geradeaus Weltmeister zu werden.
Die Community kannte das Problem bereits – Foren voll mit ähnlichen Schicksalen. Und leider muss man sagen: Hier hat THRUSTMASTER auf voller Länge versagt. Schade. Wirklich.  

Also: Krisensitzung im Fahrerlager. 

Ein Herstellerwechsel stand im Raum. Und dann fiel die Entscheidung – mutig, international, fast schon geopolitisch brisant – für MOZA RACING. 
Genauer gesagt: die MOZA R9 V3 mit 9 Nm Spitzendrehmoment, kombiniert mit dem GS V2P GT Lenkrad sowie den SR-P Pedalen inklusive Zubehörsatz und Quick-Release für das Ferrari 488 GT3 Lenkrad. 

Und was sollen wir sagen? 
Das System überzeugt auf ganzer Linie.     

Starkes, sauberes Force Feedback. 9 Nm, die sich anfühlen wie ein freundlicher, aber bestimmter Hinweis, dass man vielleicht doch zu spät gebremst hat. Hochwertige Verarbeitung. Ein Quick-Release, das nicht klappert, sondern einrastet wie ein Tresor.
Pedale mit Winkelsensor. Load-Cell mit bis zu 100 kg Bremsdruck – also ausreichend, um auch die letzten Ausreden wegzubremsen. Und die Software „Pit House“? Übersichtlich, stabil, professionell. Da hat man sich Gedanken gemacht.    

Kurz gesagt: Hier haben die Chinesen im Vergleich zu den Franzosen vieles richtig gemacht.

Natürlich steht unser Chef nun vor neuen Herausforderungen. Die Base ist fast doppelt so stark wie das bisherige System – und die Load-Cell-Bremse verlangt nach Feingefühl statt Holzhammer. Anfangs wirkte es, als würde er versuchen, ein Stahlwerk per Fußpedal zu betreiben. Aber wir sind zuversichtlich: Auch diese Lernkurve wird gemeistert.   

So beginnt eine neue Ära im Simracing-Team Metal of Honor Engineering.
Mehr Drehmoment. Mehr Präzision. Weniger Verbindungsabbrüche (wir klopfen auf Holz). 

In diesem Sinne: Viel Glück, starke Nerven und immer genug Bremsdruck! 

Euer Reiseesel
BRATISLAVA 🐴  

SRU | World Endurance Cup 
**SAISONFINALE IN SPA
Eduard HÖSEL wird GT3-Champion, Ralf STINGL GT4-Meister, Metal of Honor gewinnt die Teammeisterschaft, Tom HÜBNER holt den Hauptpreis**

MoH Presseteam am 18.01.2026 um 18:13

Die 9 Läufe umfassende Multiclass-Meisterschaft der SRU | EWC ist Geschichte – und was für eine! Der große Showdown fand am 13.01.2026 auf der berüchtigten Ardennen-Achterbahn von Spa-Francorchamps statt. Nebel, Nervosität und eine gehörige Portion Benzin im Blut lagen in der Luft, denn die drei Titelanwärter waren vor dem Start gerade einmal drei mickrige Punkte voneinander getrennt.

Die Ausgangslage:
HÖSEL auf Pole, PUTZ auf P2, SANDERS auf P3.
Mathematik auf Simracing-Niveau: Wer vor den anderen ins Ziel kommt, darf Champagner trinken. Die anderen… eher Baldrian. 

Der Start? Purer Wahnsinn.
Herbert PUTZ katapultierte sich wie von der Tarantel gestochen an HÖSEL vorbei und schnappte sich die Führung. Dahinter reihten sich HÖSEL und SANDERS ein – die drei Titelkandidaten wie an einer Perlenschnur aufgereiht. 

Doch dann kam Minute 25…
…und mit ihr der altbekannte Serienkiller: der Technikteufel 😈
Wie schon in MISANO erwischte es ausgerechnet wieder den Österreicher PUTZ.
Gas weg. Bremse weg. Titel weg.
Die schnellste Rennrunde war da ungefähr so tröstlich wie ein Regenschirm im Tsunami.

  Vorne ließ sich Eduard HÖSEL davon nicht aus der Ruhe bringen.
Er fuhr ein kontrolliertes, cleveres und letztlich meisterhaftes Rennen – gewann den Lauf und machte damit den Sack zu:
🏆 EWC-Champion 2025/26! 
Heiko SANDERS brachte Platz zwei ins Ziel und holte sich damit verdient den Vizemeistertitel, während Stephan GAUTSCHI als solider Dritter über die Linie rollte. 
Und PUTZ?
Der biss nicht nur ins Lenkrad, sondern offenbar auch gleich in den Pokal für den 3. Gesamtrang der Meisterschaft – ein bitteres Trostpflaster, aber immerhin aus Metall.   

GT4: STINGL in seiner eigenen Liga 
In der GT4-Klasse ließ Ralf STINGL keinen Zweifel aufkommen:
Mit seinem vierten Saisonsieg krönte er sich souverän zum Meister.
Der Vize-Titel ging an den bärenstarken Christoph MÜES, gefolgt von seinem kämpferischen Teamkollegen David SCHUBERT. 
Beim Saisonfinale selbst durfte sich endlich auch Liga-Chef Fathi DEMIRCI über Platz zwei freuen – nach all dem Pech der letzten Rennen absolut verdient. Dahinter folgte Christoph MÜES.   

Teamwertung: Metal of Honor siegt 

Die Teammeisterschaft holte sich das deutsch-österreichische Dream-Team
🥇 Metal of Honor Engineering – Heiko SANDERS & Herbert PUTZ.
Dahinter:
🥈 SG STERN mit David SCHUBERT & Christoph MÜES
🥉 Black Hawk Racing Team II mit Ralf STINGL & James DUKU   

Großes Los für Tom HÜBNER 
Und dann kam noch das Sahnehäubchen:
Bei der Verlosung des Hauptpreises zog der sympathische Bayer Thomas HÜBNER das große Los 🎉
Herzlichen Glückwunsch!   

Herzliche Gratulation an alle Gewinner, Fahrer und Teams dieser hochklassigen Meisterschaft.
Die Planungen für Saison 2 laufen bereits – und ihr werdet früh genug erfahren, wann die Motoren wieder aufheulen.

Bis dahin: Danke fürs Dabeisein
und wie immer… 
„Keep on racing!“
Euer Reiseesel BRATISLAVA 🏁   

Nachtrag der Redaktion bzw. Webmaster
Zwei technische Totalausfälle konnten den Titel verhindern – nicht aber den Respekt.
Unser Herbert PUTZ gewinnt damit souverän die Meisterschaft der Herzen.